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Bei der Montage des Mundstücks, das individuell für jeden Lungenautomaten gefertigt wird, wird das ovale Verbindungsstück kurz in 60° C warmes Wasser getaucht. So wird der Thermoplast weich gleitet leicht über das Gegenstück des Automaten. Etwas Vaseline erleichtert dies zusätzlich. Danach wird noch einmal etwas heißes Wasser über die Verbindung gegossen, bevor sie mit einem Kabelbinder endgültig befestigt wird. Auch wenn es zuerst etwas sperrig wirkt, sitzt maßgeschneiderte Mundstück sehr angenehm im Mund, ohne dass es durch Zubeißen fixiert werden muss.
Das bunt leuchtende Material ist selbst in trübem Baggerseesumpf nicht zu übersehen. Die Wechselatmung fällt überraschend leicht, wenn man bedenkt, dass die Mundstücke sehr individuell an das Gebiss des Tauchers angepasst sind und bei der Übung „Bergen eines bewusstlosen Tauchers“ fiel auf, dass das es im Mund des ohnmächtigen Tauchers bleibt, auch wenn dieser die Beißmuskulatur völlig entspannt. Auch das Atmen aus abblasendem Lungenautomat fällt deutlich leichter als mit herkömmlichen Produkten.
Beim Pooltauchgang in 28° C warmem Wasser war das Mundstück dann angenehm weich, während es in 6° C kaltem Baggerseewasser ungewohnt hart wurde, was aber bedingt durch die optimale Passform kein Problem war.
Der Unterschied zu meinem alten Mundstück wurde mir erst bewusst, als ich meinen Reserveautomaten benutzte. Dieser entpuppte sich plötzlich als unangenehm, ich hatte mich schnell an den Luxus gewöhnt mich nicht in das Mundstück verbeißen zu müssen, um den Lungenautomaten nicht zu verlieren.
Fazit: Eine empfehlenswerte Anschaffung für jeden engagierten Taucher.


